Bam, Bam, Bam
— Headshot!

10 Pro-Tipps für besseres Aiming

Geht es schon wieder ab zum Respawnen? Kein Grund, zu verzweifeln – wir haben die richtigen Tipps, um euer Aiming in Ego- und 3rd-Person-Shootern auf das Niveau von Pro Playern zu bringen. Und so den entscheidenden taktischen Vorteil zu gewinnen.

Aiming – was ist das genau?

Der Begriff Aiming (auf Deutsch: „Zielen“) ist weit verbreitet in der Gaming-Szene und wurde durch Ego-Shooter wie Call of Duty, Counter Strike, Battlefield, Doom oder Quake geprägt. Mit dem Begriff Aiming wird die Präzision beim Zielen beschrieben. Je besser euer Aiming ist, desto besser seid ihr im Spiel. Beim Aiming selbst gibt es viele Faktoren, die zu beachten sind. Ein wichtiger: eure Tagesform. Wenn ihr einen anstrengenden Tag hinter euch habt und die Konzentration nicht zu 100% da ist, wird auch das Aiming darunter leiden. Doch gebt nicht gleich auf, versucht es an einem anderen Tag einfach wieder.

Absolviert das perfekte Training

Es ist wahrscheinlich die beste Methode, um euer Aiming zu verbessern – das Training mit einem Sniper oder einer Waffe mit ACOG-Visier. Wählt so eine Waffe und startet ein einfaches Bot-Game (Spiel gegen Computer-Gegner). Die Bots sind meistens schwächer als reale Spieler. So könnt ihr in Ruhe euer Aiming üben. Versucht immer, auf den Kopf zu zielen. Mit ein wenig Übung gelingt es euch im späteren Verlauf, direkte Headshots (auf Deutsch: „Kopfschuss“) zu verteilen.

Schießt locker aus der Hüfte
In den meisten Ego-Shootern wie Rainbow Six: Siege oder Call of Duty könnt ihr aus der Hüfte schießen. Hierbei wird euch auf dem Bildschirm meistens ein großes Fadenkreuz angezeigt — den Mittelpunkt für's Anvisieren müsst ihr allerdings erahnen, was viel Übung erfordert. Auf der Waffe einen Laserpointer anzubringen, hat ebenfalls seine Nachteile – bei vielen Spielen ist es sogar akut lebensgefährlich. Denn oft ist das Laservisier auch für eure Gegner sichtbar und verrät eure Position.
Besser beraten seid ihr da mit der SNIPEX. Durch den fixierten Bildschirmmittelpunkt könnt ihr äußerst präzise aus der Hüfte schießen, mit absoluter Genauigkeit Scopes (Zielfernrohre) einsetzen – und für eure Gegner ist SNIPEX völlig unsichtbar. Klare taktische Vorteile, die schnell kampfentscheidend werden können.
Wählt die richtige Einstellung
Controller-Settings ("Einstellungen") sollte man nicht als Nebensache abtun. Sie müssen dazu passen, wie gut ihr mit dem Analogstick umgehen könnt. Viele Spieler haben das Problem, dass die Analogsticks zu empfindlich sind. Das zwingt entweder dazu, die Einstellung so niedrig zu wählen, dass die Bewegung im Spiel selbst zu langsam ist. Oder der Controller ist so empfindlich eingestellt, dass man bei schnellen Bewegungen das Ziel verreißt.
Aber es gibt eine genial einfache Lösung dafür: den Analogstick mit CURBX zu dämpfen. Der erhöhte Widerstand erlaubt es euch, endlich schnell und präzise zu steuern.
Verlasst euch nicht auf Auto-Aim
Bei einigen Spielen könnt ihr das sogenannte Auto-Aim aktivieren — eine optionale Zielhilfe, die direkt auf euren Gegner zielt, sobald ihr anvisiert. Der Nachteil: Bei Onlinematches ist diese Funktion oft deaktiviert oder eingeschränkt. Und wenn ihr euch auf das Auto-Aim verlasst, wird auch euer Aiming nicht trainiert.
Denkt um die Ecke
Eine weitere Methode ist das Peeking (auf Deutsch: "Spähen"). Hierbei visiert ihr um Ecken herum. Dabei gibt es zwei Möglichkeiten: 1. Ihr peekt um die Ecke und habt euren Gegner im direkten Schussfeld. 2. Beim Peeken seht ihr auf dem Bildschirm zwar den Gegner, visiert ihn aber nicht direkt an. Stattdessen geht ihr wieder zurück und versucht, euer Visier auf die Stelle zu setzen, an der ihr den Gegner gesehen habt. Danach geht ihr wieder vor und könnt direkt schießen, da sich euer Gegner nun in eurem Visier befindet. In diesem Video könnt ihr euch ansehen, wie das geht:

Geht ab durch die Mitte
Das Centering (auf Deutsch: "zentrieren") ist ein wichtiger Faktor, wenn es um Millisekunden geht. Viele Spieler halten mit Absicht die Waffe ein wenig nach unten, damit sie nicht das Sichtfeld beeinträchtigt und evtl. liegende Gegner übersehen werden. Das bedeutet leider auch: Wenn ihr einen Gegner seht, müsst ihr erst wieder die Waffe heben, dann auf den Gegner zielen und dann noch einen Schuss auslösen. Wenn euer Gegner selbst das Centering ausübt, muss er in dieser Zeit einfach abdrücken. Da ist er natürlich klar im Vorteil. Übt also das Centering, um in solchen Situationen schneller reagieren zu können. Auch hier können euch die SNIPEX helfen: Durch die Markierung des Bildschirms könnt ihr eine gesenkte Waffe in Sekundenbruchteilen wieder centern.

Nutzt das passende Visier
Bei einigen Spielen könnt ihr zwischen verschiedenen Aufsätzen wählen. Auch hier gibt es Vor- und Nachteile der verschiedenen Optionen. Diese werden wir in einem späteren Bericht detaillierter besprechen. Eins können wir euch aber schon mal sagen: Ein ACOG-Visier ist für Distanzgefechte ausgelegt. Auf kurze Entfernung wird es eher zum Hindernis, weil das Sichtfeld extrem eingeschränkt ist (meistens mit einem Zoom-Faktor von 2). Wenn euer Gegner dann wegläuft, könnt ihr mit einem ACOG schnell die Übersicht verlieren.
Haltet beim Rückstoß gegen
Manche Waffen produzieren einen ordentlichen Rückstoß. Ob das zum Problem wird, hängt auch davon ab, ob ihr Mehrfach-Schüsse (Salven und vollautomatisches Feuer) oder Einzelschüsse abgebt. In vielen Spielen ist das einstellbar. Bei Mehrfachschüssen könnt ihr üben, den Rückstoß durch Gegenlenken mit dem Analogstick auszugleichen. Beispiel: Eure Waffe verzieht nach oben, dann müsst ihr den Analogstick im gleichen Ausmaß nach unten ziehen. Bei Distanzschüssen empfehlen wir euch, auf Einzelschuss zu stellen, da die Gegner auf Entfernung kleiner wirken und meistens bei Mehrfachschüssen schnell aus dem Visier verschwinden.
Passt auf Löcher auf
Bei einigen Spielen habt ihr die Möglichkeit, sogenannte Kill-Holes (auf Deutsch: "Todes-Löcher") zu erstellen. Hierbei werden in Fenster, Türen, Decken oder Wände kleine Löcher gebashed (geschlagen) oder geschossen, um Gegner frühzeitig zu entdecken und zu eliminieren. Kill-Holes sehen meistens aus wie Einschusslöcher, daher werden eure Gegner nicht immer damit rechnen, dass ihr dahinter steht. Doch seid vorsichtig: Gerade beim Rundenanfang kann es sein, dass erfahrene Spieler genau auf solche "Kill-Holes" achten.
Geht auf den Kopf durch die Wand
Unser letzter Pro Tipp: Mit der Methode des Wallfragging könnt ihr eure Gegner bei Erahnen hinter Wänden oder Decken eliminieren, ohne sie direkt zu sehen.
Wir hoffen, euch mit diesen Tipps ein wenig geholfen zu haben. Solltet ihr dennoch Probleme haben, schreibt uns einfach an – Gamern zu helfen ist schließlich unsere Mission.